AGB - Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die nachfolgenden AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) stellen die Grundlage eines jeden geschlossenen Vertrages mit Jeffrey Marks Videographie Einzelunternehmen dar. Ferner stellt es die Grundlage jeder Angebotsanfrage oder Angebotsunterbreitung dar. Mit Ihrer Anfrage oder Auftragserteilung stimmen Sie diesen AGB zu. Sie können diese AGB stets und ständig auf dieser Homepage einsehen. Ferner erhalten Sie diese AGB jederzeit auf Anfrage schriftlich per Post (Hardcopy) oder per Email. Sollten Sie uns hierzu Ihre personenbezogene Daten zukommen lassen, lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung. Zur zur Vereinfachung nutzen wir die männliche Schreibform.

 

Stand: 22.12.2019 (neueste Fassung)

 

§ 1 Begriffsbestimmungen (Begriffserläuterungen)

 

1. Endergebnis

 

Das Endergebnis ist die, gem. Dienstleistungsvertrag, vollständig bearbeitete und zur Nutzung bereitgestellte Videoversion.

 

2. Stockfootage

 

Unter Stockfootage versteht man diverses Videomaterial in Bild und Ton, das nicht für bestimmte Projekte oder Vorhaben produziert / aufgezeichnet wurde, sondern allgemein und für andere / weitere Projekte zur Verfügung stehen. Englisch: Stockfootage - Deutsch: "Videoaufnahmen auf Lager". Stockfootage kann nur in seltenen Fällen mit Exklusivrechten bereitgestellt werden. Es wird zwischen exklusiven und mehrfachen Nutzungsrechten unterschieden. Während Stockfootage mit exklusiven Nutzungsrechte ausschließlich für einen bestimmten Rechteinhaber -uneingeschränkt- zur Verfügung gestellt wird, wird Stockfootage mit mehrfachen Nutzungsrechten allen Erwerbern -mit gewissen Einschränkungen- zur Verfügung gestellt. Stockfootage, das mindestens 1x mit mehrfachen Nutzungsrechten verkauft wurde, kann nicht mehr mit exklusiven Nutzungsrechten angeboten werden.

 

3. Rohmaterial

 

Unter Rohmaterial versteht man aufgezeichnetes Videomaterial in Bild und Ton, das nicht bearbeitet, geschnitten oder verändert wurde.

 

§ 2 Vertragsgrundlage

 

Sowohl jeder geschlossene Vertrag, als auch jede unverbindliche Angebotsanfrage zu einer angebotenen Dienstleistung zwischen der beauftragenden oder anfragenden Partei -nachfolgend nur noch Auftraggeber genannt- und Jeffrey Marks Einzelunternehmen -nachfolgendend nur noch Dienstleister genannt-, unterliegen diesen AGB in ihrer jeweils neuesten Fassung. Die neueste Fassung ist stets und ständig unter www.fatmotionpictures.de einsehbar. Zum Zustandekommen eines Vertrages bedarf es mindestens zwei übereinstimmende Willenserklärungen.

 

§ 3 Zustandekommen eines Vertrages

 

Eine Anfrage des Auftraggebers genügt nicht zum Zustandekommen eines Vertrages / Dienstleistungsvertrages. Erst nach eindeutiger Beauftragung durch den Auftraggeber und nach eindeutiger Auftragsannahme des Dienstleisters, entsteht ein verbindlicher Vertrag / Dienstleistungsvertrag.

 

§ 4 Angebotene Dienstleistungen

 

Der Dienstleister bietet Videodrehs, exklusives und mehrfachlizenzbasiertes "Stockfootage", Videobearbeitung und/oder die Umsetzung von kompletten Videoprojekten aus allen Bereichen, Genres und Branchen an. Gesetzlich verbotene Darbietungen (z.B. Tierquälerei, Kinderpornographie oder rassistische Inhalte) werden grundsätzlich weder gefilmt, noch bearbeitet oder bereitgestellt.

 

§ 5 Widerrufsrecht

 

Der Auftraggeber hat das Recht, binnen vierzehn Tagen und ohne Angabe von Gründen, einen mit dem Dienstleister geschlossenen Dienstleistungsvertrag, zu widerrufen.

 

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage nach Vertragsschluss. Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über den Entschluss, den geschlossenen Vertrag zu widerrufen, informiert werden.

 

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist abgesendet wird.

 

Folgen des Widerrufs

 

Wird der geschlossene Dienstleistungsvertrag widerrufen, hat der Dienstleister aller Zahlungen, die er vom Auftraggeber erhalten hat, zu erstatten. Ausgenommen sind bereits geleistete Dienstleistungen (z.B. Videodrehs). Für diese Rückzahlung wird dasselbe Zahlungsmittel, das bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt wurde, verwendet.

 

Sind bereits Teile der vereinbarten Dienstleistung umgesetzt worden, ist ein angemessenen Betrag zu zahlen. Der zu zahlende Betrag entspricht dem Anteil, der bis zu dem Zeitpunkt des Widerrufs und zu dem von der Ausübung des Widerrufsrechts, im Verhältnis zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen, entspricht.

 

Wurden bereits Teile der Leistung erfüllt und das Produkt (z.B. Video) vollständig oder teilweise geliefert (z.B. per elektronischer Übertragung), erlischt die Nutzungsberechtigung vollständig. Die Speicherung und/oder die Nutzung und/oder die Veröffentlichung des Videomaterials ist nicht gestattet.

 

§ 6 Zahlungsmittel

 

Die zugelassenen Zahlungsmittel umfassen die klassische Überweisung, Barzahlung gegen Beleg und PayPal. Bei der Zahlungsweise PayPal behält sich der Dienstleister vor, die von PayPal Inc. erhobenen Gebühren zu berechnen. Derzeit liegt die Gebühr bei 2,45 % des Zahlungsbetrages (Hierbei gilt immer die aktuelle Gebührentabelle der PayPal Inc).

 

§ 7 Auftragsabwicklung

 

1. Anfrage

 

Der Auftraggeber fordert ein kostenfreies und unverbindliches Angebot an.

 

2. Beratung vor Ort (optional)

 

Der Dienstleister berät den Auftraggeber vor Ort, an einem gewünschten Ort oder in den Räumlichkeiten der Jeffrey Marks Videographie Einzelunternehmen. Eine Beratung vor Ort oder an einem gewünschten Ort ist grundsätzlich kostenpflichtig und wird vorher in exakter Summe benannt. Kommt es zu einer Auftragserteilung, werden die Kosten für eine Beratung nicht fällig.

 

3. Angebotsunterbreitung

 

Der Auftraggeber erhält ein kostenfreies Angebot auf Grundlage seiner Vorstellungen und/oder auf Grundlage der Beratung vor Ort. Das Angebot bleibt für den Auftraggeber unverbindlich und kostenfrei bis zur Beauftragung.

 

4. Beauftragung

 

Der Auftraggeber beauftragt den Dienstleister in Schriftform (per Post, Email oder Fax).

 

5. Auftragsumsetzung

 

Nach der kostenpflichtigen Beauftragung wird der Dienstleister tätig und setzt die Vertragsbestandteile um. Je nach Art und Umfang des Produktionsvertrages / Dienstleistungsvertrages finden ggfs. die Dreharbeiten statt. Im Anschluss daran wird die digitale Bearbeitung des Filmmaterials durchgeführt.

 

6. Lieferung Endergebnis: Vorabansicht (optional)

 

Der Auftraggeber erhält zunächst eine Vorabansicht -nachfolgend nur noch "Preview" gennant- des Endergebnisses. Das Preview wird in abgeschwächter Videoqualität (max. 720p) und mit großem Wasserzeichen, zur Besichtigung durch den Auftaggeber, geliefert. Der Auftraggeber äußert ggfs. Änderungswünsche, die vom Dienstleister umgesetzt werden. Es erfolgt eine erneute Lieferung des geänderten Previews. Kostenfreie Änderungswünsche und Korrekturen sind auf die im Angebot angegebene Häufigkeit beschränkt. Zu weiteren Änderungswünschen und Korrekturen über die kostenfreie Häufigkeit hinaus, erhält der Auftraggeber ein erneutes Angebot aus denen die entstehenden Zusatzkosten hervorgehen.

 

7. Rechnungstellung und Zahlung

 

Nach positiver Rückmeldung zum Preview durch den Auftraggeber, erhält der Auftraggeber eine ordnungsgemäße und vom Finanzamt anerkannte Rechnung ohne USt. Als Kleinunternehmer im Sinne von § 19 Abs. 1 UStG wird Umsatzsteuer nicht berechnet. Die Zahlung ist für Dienstleistungen grundsätzlich sofort fällig. Die angebotenen Zahlungsmittel werden §5 Zahlungsmittel entnommen.

 

8. Lieferung des Endergebnisses

 

Nach vollständiger Bezahlung des Rechnungsbetrages, erhält der Auftraggeber das Endergebnis als mp4-Datei, in FullHD 1080p, entweder über den Übertragungsdienst "Wetransfer" oder über den Google-Server, jeweils ohne Qualitätsverlust. Das Endergebnis wird, gemäß Angebot, entweder mit oder ohne Wasserzeichen / Werbeeinheit des Dienstleisters geliefert. Nachträgliche Entfernung des vereinbarten Wasserzeichens / der Werbeeinheit des Dienstleisters ist kostenpflichtig.

 

§ 8 Nutzungsumfang des Endergebnisses

 

Das Endergegbnis darf genutzt und auf Videoplattformen und Socialmedia-Plattformen veröffentlicht werden. Eine Ausstrahlung im privaten oder öffentlich-rechtlichen Fernsehen ist grundsätzlich nicht gestattet. Eine Veränderung des Endergebnisses ist grundsätzlich nicht gestattet. Die Einräumung von Nutzungsrechten überträgt nicht das Urheberrecht, das dem Dienstleister obliegt. Nutzung des bereitgestellten Videomaterials in Bild und Ton, für andere / weitere Projekte, ist nicht gestattet. Abweichungen zu "§ 8 Nutzungsumfang des Endergebnisses" sind nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung des Dienstleisters gestattet.

 

§ 9 Nutzungsumfang der Musik (inkl. Soundeffekte) als Teil des Endergebnisses

 

Die im Endergebnis verwendeten Musikstücke und Soundeffekte dürfen nur als Gesamtheit des Endergebnisses genutzt werden. Eine Nutzung und/oder Veröffentlichung der Musikstücke oder Soundeffekte, außerhalb des bereitgestellten Endergebnisses oder in völlig anderen Projekten, ist untersagt. Die Nutzungsrechte der Musikstücke und/oder Soundeffekte werden für einen bestimmten Umfang, durch Jeffrey Marks Videographie Einzelunternehmen, extern bei verschiedenen Anbietern erworben und sind Teil der Gesamtproduktion. Abweichungen zu "§ 9 Nutzungsumfang der Musik (inkl. Soundeffekte) als Teil des Endergebnisses" sind nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung des Dienstleisters gestattet. Im Falle der Produktion eines Musikvideos, wird der Musiktitel durch den Auftraggeber bereitgestellt. Der Auftraggeber versichert der rechtmäßige Urheber zu sein. Jeffrey Marks Videographie Einzelunternehmen wird das Nutzungsrecht des bereitgestellten Musikstückes, im Rahmen des Gesamtergebnisses, in vorab vereinbartem Maße eingeräumt. Sollte hierzu vorab keine Vereinbarung getroffen worden sein, so wird dem Dienstleister das Recht zur uneingeschränkten Veröffentlichung des Musikstückes, als Teil des Gesamtergebnisses, eingeräumt.

 

§ 10 Bereitstellung von Rohmaterial

 

Ein Anspruch auf Herausgabe von aufgezeichnetem Rohmaterial besteht nicht. Eine Herausgabe von Rohmaterial erfolgt grundsätzlich nicht.

 

§ 11 Rechte am eigenen Bild

 

Grundlage zu den Rechten am eigenen Bild ist § 22 KunstUrhG Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie

 

"Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, daß er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt. Nach dem Tode des Abgebildeten bedarf es bis zum Ablaufe von 10 Jahren der Einwilligung der Angehörigen des Abgebildeten. Angehörige im Sinne dieses Gesetzes sind der überlebende Ehegatte oder Lebenspartner und die Kinder des Abgebildeten und, wenn weder ein Ehegatte oder Lebenspartner noch Kinder vorhanden sind, die Eltern des Abgebildeten."

 

Jeder, für das beauftragte Projekt, Abzubildende hat vor dem Videodreh eine Einwilligungserklärung zu unterzeichnen. Weigert sich ein Abzubildender gegen die Unterzeichnung der Einwilligungserklärung kann Aufzeichnung der betroffenen Person nicht erfolgen.

 

§ 12 Salvatorische Klausel

 

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.